Ania Winter, Oberbürgermeister-Kandidatin der FREIEN WÄHLERGEMEINSCHAFT Bad Reichenhall

Ania Winter

kompetent, erfahren, führungsstark

ÖFFNEN

Mein Ziel für die nächsten 6 Jahre:

ÜBER MICH

Sehr geehrte Damen und Herren,
mein Name ist Ania Winter, ich bin 51 Jahre alt, wohne und arbeite in Bad Reichenhall und kandidiere für das Amt der Oberbürgermeisterin in unserer herrlichen Stadt. Geboren bin ich in Oberfranken, aufgewachsen im Remstal bei Stuttgart. Seit 2009 lebe ich mit meiner Familie in Bad Reichenhall.

Das Amt der Oberbürgermeisterin strebe ich an, weil ich denke, dass zukünftig die Stärken unserer Stadt noch viel besser ausgeschöpft werden können. Durch meine breite berufliche Erfahrung und fundierte juristische Ausbildung bin ich bestens geeignet, die Stadtverwaltung zu motivieren, sie zu führen und mit den Bürgern gemeinsam Bad Reichenhall positiv zu entwickeln. Gerade in meiner Tätigkeit als Fachdienstleitung im Caritaszentrum Berchtesgadener Land konnte ich viele Menschen mit vielschichtigen Problemen unterstützen.

Als Oberbürgermeisterin werde ich mich aktiv für eine bürgerorientierte Stadtentwicklung einsetzen und dabei den wichtigen Aspekt „Soziale Stadt“ im Auge behalten.

Ich bin unvoreingenommen, innovativ und emotional belastbar. Dazu bringe ich noch Gelassenheit und den Überblick für alles Wesentliche mit ins Rathaus. Besuchen Sie mich auf meiner Internetseite unter www.reichenhall-im-blick.de und lernen Sie mich persönlich in den kommenden Wochen in einer Veranstaltung kennen. Für Ihre Anliegen habe ich immer ein offenes Ohr, sprechen Sie mich an.

Wenn ich Sie überzeugen konnte, dass ich für das Amt der Oberbürgermeisterin die richtige Wahl bin, dann bitte ich Sie herzlich, gehen Sie bitte am 15. März zur Wahl und schenken Sie mir Ihr Vertrauen.

Ihre

Unterschrift von Ania Winter

 

Lebenslauf

1968

Geburtstag

Geboren bin ich in Oberfranken, aufgewachsen im Remstal bei Stuttgart.

1988

Abitur

Abschluss meiner allgemeinen Hochschulreife

1989-1992

Ausbildung zum Automobilmechaniker

Bei der Mercedes-Benz AG in Stuttgart habe ich die Ausbildung zum Automobilmechaniker erfolgreich mit Facharbeiterbrief abgeschlossen.

1992-2000

Studium

Jura-Studium an der Universität Tübingen mit Rechtsreferendariat bei der Regierung von Schwaben am Landgericht Kempten; Abschluss als Volljuristin (Ass. jur.) mit beiden Staatsexamina

seit 2005

Rechtsanwältin

Seit 2005 bin ich als freiberufliche Rechtsanwältin tätig; davor war ich in Elternzeit mit meinen beiden Töchtern

seit 2012

Caritas

Angestellt beim Caritaszentrum Berchtesgadener Land als Fachdienstleitung "Gemeindeorientierte soziale Arbeit"

schon immer

Freizeit

Sport und Wandern in unserer schönen Heimat

THEMEN / INHALTE

Logo der FWG Bad Reichenhall

Die Stadt Bad Reichenhall und ihre Bürger stehen in den kommenden Jahren vor großen Herausforderungen und Chancen. Diese zu meistern und zu nutzen ist vordringliche Aufgabe einer verantwortungsvollen und zukunftsorientierten Politik in den nächsten Jahren. Eine entscheidende Weichenstellung erfolgt mit der Wahl des Oberbürgermeisters und des Stadtrats am 15. März 2020, erstmals beide Wahlen an einem Termin gemeinsam.

Das Programm der FWG ist der Ansatz, eine Zusammenfassung der bevorstehenden Aufgaben zu geben und Lösungsvorschläge zu unterbreiten. Es basiert im Wesentlichen auf dem Programm, das die FWG gemeinsam mit ihrer Oberbürgermeisterkandidatin Ania Winter erarbeitet hat und das ergänzt ist durch Arbeitskreise und einer Klausur mit den Kandidaten und Kandidatinnen für die Stadtratswahl.

GEMEINSAME ZIELE - MASTERPLAN

Auf Bad Reichenhall kommen in den nächsten Jahren gravierende Veränderungen zu. Dazu zählt nicht nur die demografische und wirtschaftliche Entwicklung, sondern auch der starke Wandel in der Energie- und Umweltpolitik, veränderte Ansprüche an die Kur- und Tourismusregion, neue soziale und gesellschaftliche Werte, dazu eine angespannte kommunale Haushaltslage. Bad Reichenhall soll auf diese Entwicklungen aus unserer Sicht nicht nur reagieren, sondern muss sie aktiv nutzen! Deshalb braucht die Stadt gemeinsame Ziele und Visionen. Diese müssen eng mit den Bürgern und den Leistungsträgern insgesamt abgestimmt sein und mit Bürgerbeteiligung auch weiterentwickelt werden.

Masterplan

Gefordert ist ein Masterplan „Bad Reichenhall: Zukunft 2030“! Dieser wird mit Bürgern, Institutionen, Interessenvertretern und Verwaltung abgestimmt. Er definiert Ziele und Visionen für die Stadt und leitet daraus kommunale Handlungsfelder ab. Die kommunale Politik und Verwaltung muss sich an diesen Zielen orientieren. Es ist ein verantwortlicher Umgang mit den Finanzen zu gewährleisten. Die Finanzkraft der Kommunen wird in den nächsten Jahren nicht steigen. Daher ist eine Politik notwendig, die verantwortlich agiert, klare Prioritäten setzt und diese offen und ehrlich kommuniziert.

Substanz erhalten

Mit diesem Masterplan wird erreicht, dass Bad Reichenhall auch in den nächsten Jahrzehnten seine Substanz und Stärken erhält und ausbaut, wirtschaftliche Sicherheit bietet, den nachfolgenden Generationen keine unzumutbaren Belastungen hinterlässt und somit seinen Bürgern auch in Zukunft eine lebens- und liebenswerte Heimat bleibt.

STADTMARKETING & CITYMANAGEMENT

Durch intensive, gemeinsame Arbeit im Markenprozess der letzten Jahre ist es gelungen, Bad Reichenhall unter dem Dach der Berchtesgadener Land Tourismus GmbH (BGLT) wieder als eigenständige Marke zu positionieren. Diese Chance muss nachdrücklich genutzt werden. Die Ergebnisse des Markenprozesses sind bei den Leistungsträgern, aber auch in der Bevölkerung zu verankern und mit Leben zu füllen. Die Außendarstellung der Stadt muss dringend verbessert werden.

KOOPERATIVES STADTMARKETING

Das Stadtmarketing, das erstmals institutionalisiert wurde und ebenfalls unter dem Dach der BGLT angesiedelt ist, muss dringend kooperativ ausgestaltet werden. Die verschiedenen Interessenvertreter und Akteure sind in Zielfindung, Organisation, Ausgestaltung und Aufgabenwahrnehmung einzubeziehen. Auch eine finanzielle Beteiligung ist verstärkt anzustreben.

CITYMANAGEMENT

Ein zwar wichtiger, aber nur ein Bestandteil dieses Stadtmarketings ist das professionelle Citymanagement. In Zusammenarbeit mit dem innerstädtischen Einzelhandel, den Immobilieneigentümern, mit Investoren und mit sonstigen Interessenträgern werden Maßnahmen ergriffen, die Leerstand verringern helfen, das Angebot interessant mehren und so die Kundenfrequenz steigern sollen.

HEIMAT FÜR JUNG & ALT -
EIN GENERATIONENKONZEPT

Demografischer Wandel

Der demografische Wandel geht auch an Bad Reichenhall nicht spurlos vorüber und wird durch den Zuzug wohlhabender Rentner und Pensionäre verstärkt. Trotz des Anstiegs des durchschnittlichen Bevölkerungsalters wird der Bedarf an Einrichtungen für Kinder und Jugendliche weiter steigen (Migration, Zuzug, Geburtenquote).

Demografie-Beauftragter

Wir streben daher die Bildung eines Arbeitskreises, der sich mit der demografischen Entwicklung auseinandersetzt. Dieser hat in Abstimmung mit den gesellschaftlich relevanten Gruppen und unter Einbindung der Bevölkerung die Entwicklung der Stadt im Seniorenbereich wie im Familienbereich aktiv zu begleiten und kommunale Aktivitäten hinsichtlich ihrer „Demografie Tauglichkeit“ zu bewerten und damit bei Entscheidungen der Stadt diese Aspekte aufzuzeigen.

ALTERS- UND BEHINDERTENGERECHTE STADT - BARRIEREFREI

Zu einer alters- und behindertengerechten Stadt gehört auch die Verbesserung der barrierefreien Zugänge zu öffentlichen Einrichtungen wie die entsprechende Gestaltung von Gehwegen, Bürgersteigen, bei Übergängen, bei Bushaltestellen und Unterführungen. Gerade für Personen mit altersbedingten Einschränkungen soll der Ausbau von altersgerechten Wohnungen mit Versorgungs-sicherheit unterstützt werden. In Zusammenarbeit mit örtlichen Anbietern, wie der stadteigenen Bad Reichenhaller Wohnbau GmbH soll ein Wohnkonzept für Senioren entwickelt werden. Dieses umfasst spezifische Dienstleistungen und Hilfsdienste.

SCHULEN

Bad Reichenhall muss weiter ein attraktiver Schul- und Bildungsstandort bleiben. Dies setzt ein aktives Gestalten und eine enge Abstimmung mit den umliegenden Gemeinden sowie mit dem Landkreis voraus.

FACHHOCHSCHULE

Bad Reichenhall ist weiterhin Fachhochschulstandort. Das geplante Präsenzstudium wurde hier weitgehend durch ein teils berufsbegleitendes Fernstudium ersetzt. Ziel muss sein den Campus Bad Reichenhall zu erhalten, möglichst auszubauen und für Studierende attraktiv zu gestalten.

AUSBILDUNG IM FACHARBEITERBEREICH

Durch den stetigen Anstieg des Fachkräftemangels ist es nötig eine gute Ausbildung an Berufsschulen und in starken Betrieben, vornehmlich im Bereich des Mittelstandes zu fördern. Hierbei ist eine enge Zusammenarbeit mit der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH anzustreben. Das Ziel muss es sein, Bad Reichenhall zusammen mit der regionalen Wirtschaft als Ausbildungsstandort und Arbeitsort für Fachkräfte attraktiv zu machen.

FAMILIEN

Gerade vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung braucht Bad Reichenhall auch für junge Familien Entwicklungsperspektiven. Dazu sollen neue Baugebiete ausgewiesen werden, damit Grundstücke auch zu bezahlbaren Preisen vergeben werden können. Diese Baugebiete sind mit Augenmaß und in überschaubaren Größen zu wählen, vorrangig aus öffentlichem Grundeigentum. Als Bauherren sind die öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften bevorzugt heranzuziehen. Damit eröffnet sich für die Stadt die Möglichkeit zu steuern, dass Wohnraum für junge Familien und Eigentümer entstehen kann. Beispielsweise durch Fertigbauprojekte durch die öffentliche Hand zu Selbstkostenpreisen. Bei größeren Neuausweisungen von Baugebieten für private Vorhabenträger muss über eine Form der sozialen Bodennutzung nachgedacht werden. Das bedeutet, dass die Stadt private Bauträger zu einen Beitrag verpflichten kann, der zum Bau von Straßen, Schulen und Kitas eingesetzt wird oder sogar einen Pflichtanteil für geförderte und bezahlbare Wohnungen festschreibt. Junge Familien brauchen funktionierende Strukturen in der Kinderbetreuung. Die FWG favorisiert deshalb die bestehende stadtgebietsabdeckende Streuung von Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen, auch in den einzelnen Ortsteilen, das stärkt die vorhandenen Strukturen, den Zusammenhalt und das Wertebewusstsein. Der Ausbau der Ganztagsbetreuung muss gefördert werden, auch durch flexiblere Betreuungszeiten, vor allem in den Tagesrandzeiten. Die Zweitwohnungssteuer wurde bereits auf Antrag der FWG eingeführt, hier sind weitere Anpassungen vorzunehmen. Ein städtisches Genehmigungsverfahren zum Erwerb von Zweitwohnungen, wie es in anderen Kommunen vollzogen wird, ist für Bad Reichenhall einzuführen.

MEHRGENERATIONENHAUS

Um die Potentiale eines generationsübergreifenden Zusammenlebens besser zu nutzen, wird die Einrichtung eines Mehrgenerationenhauses gefördert. Dieses soll sich an erfolgreichen Vorbildern in anderen Kommunen orientieren und in Form eines Begegnungszentrums organisiert werden. Beratungs- und Informationsstelle, Ehrenamtsbörse, Tagesbetreuung für Kinder durch Senioren, generationsübergreifende Bildungsstätte und Begegnungsstätte ohne Konsumzwang werden hier unter einem Dach gebündelt. Beim Neubau des Landratsamtes ist diese Überlegung in die Entwicklung des Standorts miteinzubeziehen.

JUGEND

Zu einer zukunftsorientierten Politik gehört auch aktive Unterstützung von Interessen der Jugend. Dazu gehören eine preisliche wie zeitliche Anpassung des Öffentlichen Personennahverkehrs an die speziellen Bedürfnisse, eine frühzeitige und zuverlässige Koordination von Ferienprogrammen, Ausbau der Nutzung und Verbesserung bestehender Angebote, wie das „Haus der Jugend“, das Familienbad (durch eine flexiblere Tarifstruktur) oder die Schaffung von neuen Freizeitangeboten und Treffpunkten für Jugendliche ohne Konsumzwang. Zur Finanzierung sollte die Stadt private Sponsoren gewinnen.

VEREINE

Ein besonderes Augenmerk kommunaler Politik muss den Vereinen und Organisationen gelten. Sie übernehmen unentbehrliche soziale Aufgaben und Funktionen und spielen für die verschiedensten Bereiche der Gesellschaft eine zentrale Rolle. Die Stadt muss daher sicherstellen, dass den Vereinen auch weiterhin die notwendige Infrastruktur, Ausstattung und die Unterstützung (bei Spenden, Hilfen bei Bürokratie, Vernetzung etc.) zur Verfügung gestellt wird. Die Stadt muss sich deutlicher für das Engagement von Ehrenamtlichen einsetzen und deren Leistungen öffentlich anerkennen.

KLARES BEKENNTNIS ZUR KUR-, GESUNDHEITS- UND TOURISMUSSTADT

Bad Reichenhall hat sich als Kur- und Gesundheitsstadt über viele Jahrzehnte einen international hervorragenden Ruf erarbeitet. Ein großer Teil des Wohlstands und der Gebäudesubstanz basiert auf dieser Tradition. Gerade im Zusammenhang mit den besonderen Kompetenzen in dem Bereich der Atemwegserkrankungen kann Bad Reichenhall auch in Zukunft eine wichtige Rolle im Kur- und Gesundheitstourismus spielen. In Folge des demografischen Wandels und der verlängerten Lebensarbeitszeiten vollzieht sich ein Wandel von der Rehabilitation hin zur Vorsorge. Auf diese Veränderung muss Reichenhall auch mit veränderten Angeboten reagieren. Dazu gehört die Integration neuer, innovativer touristischer Angebote. Bad Reichenhall soll mit einem erweiterten Angebot Vorreiter dieser Entwicklung werden.

KURMITTELHAUS DER MODERNE

Bestehende Einrichtungen müssen erhalten und gepflegt werden. Das Kurmittelhaus der Moderne ist eine wichtige Institution, deren Angebot unbedingt erhalten und ausgebaut werden muss (z.B. traditionelle Moorpackungen, heimische Kurmittel). Die öffentlichen Räume sollen gepflegt und einem breiten Publikum zur Verfügung gestellt werden.

RUPERTUSTHERME

Nach der erfolgreichen Erweiterung um den Sport- und Freizeitbereich muss das Angebot der Rupertustherme im nächsten Schritt verstärkt auf die Bedürfnisse des Kurtourismus bzw. des präventiven Gesundheitstourismus abgestimmt werden (Therme nicht nur für Wellnesstouristen). Dies ist gerade auch durch die verstärkte Konkurrenz neuer Einrichtungen im Umfeld (Salzburg, Freilassing) nötig. Zur Steigerung der Attraktivität ist sicherlich auch der Bau eines Thermenhotels zukunftsweisend.

INVESTITIONEN / NEUE HOTELS

Als Tourismusstadt darf sich Bad Reichenhall nicht vor Veränderungen verschließen, sondern muss sich gegenüber potentiellen Investoren offen und gesprächsbereit zeigen. Investitionen im Premiumhotelsegment sind aktiv zu unterstützen, um den Ruf der Stadt als Tourismusdestination zu stärken. Bad Reichenhall verfügt über zahlreiche touristische Wahrzeichen, die es zu pflegen und erhalten gilt. Neben der Saline und den Kureinrichtungen kommt der Predigtstuhlbahn eine zentrale Rolle zu. Die Entwicklung der Predigtstuhlbahn mit Gastronomie und Hotel unter der Federführung der Firma Aicher begrüßt die FWG ausdrücklich. Daneben gibt es Kleinode, wie die Zwieselalm. Diese haben ihre Magie und müssen gepflegt werden. Die Hotelentwicklung beim Hofwirt bzw. die Sanierung des Grandhotels Axelmannstein sind voranzutreiben.

KUR GMBH

Die Stadt hat in den letzten Jahren weitere Anteile an der Kur GmbH übernommen, ist zwischenzeitlich größter Anteilseigner und gemeinsam mit der Nachbargemeinde Bayerisch Gmain Mehrheitsgesellschafter. Es ist eine engere Abstimmung zwischen Verwaltung, Stadtrat und Kur GmbH notwendig, um die Interessen der Stadt so durchsetzen zu können, wie es ihrer Position als Gesellschafter und ihrem hohen finanziellen Engagement angemessen ist.

WIRTSCHAFT & ARBEITSPLÄTZE

Bad Reichenhall ist Standort zahlreicher mittelständischer und kleiner Unternehmen, die wertvolle Arbeitsplätze bieten. Eine wirtschaftsfreundliche Verwaltung und Kommunalpolitik ist daher von großer Wichtigkeit. Die Arbeit der Berchtesgadener Land Wirtschaftsservice GmbH wird aktiv unterstützt. Konkret bedeutet dies, dass einheimische Unternehmen bei Betriebsausweitungen konstruktiv begleitet werden und die Ansiedlung neuer Unternehmen gefördert wird. Die Potenziale für eine deutliche Beschleunigung der Verwaltungsabläufe sind zusammen mit motivierten Mitarbeitern zu suchen und umzusetzen. Weiter ist die Bürgerberatung so zu optimieren, dass mit gut vernetzten Teams bestmögliche Lösungen für alle Seiten gemeinsam erzielt werden.

BUNDESWEHRSTANDORT

Bad Reichenhall bekennt sich vorbehaltlos zur Rolle als Bundeswehrstandort. Stadt und Oberbürgermeister/In müssen sich für den Erhalt des Standortes engagieren. Um die gemeinsamen Aufgaben zur Aufenthaltsqualität der Soldaten und ihrer Familien am Standort schultern zu können, schätzt die Stadt die unterstützende Beteiligung des Bundes für die Schaffung der notwendigen Infrastruktur wie bisher sehr. Die Übungsstandorte mit Ausnahme des engen und kritischen Kernbereichs des Übungsgeländes – allen voran das Kirchholz – sollen für die Öffentlichkeit zugänglich bleiben.

STADTWERKE

Die Leistungsfähigkeit der Stadtwerke ist weiter auszubauen und als kommunales Spitzenunternehmen weiterhin in städtischer Hand zu behalten. Gerade in den Bereichen des Öffentlichen Personennahverkehrs, der Telekommunikation und der Energieversorgung hat sich gezeigt, wie wichtig die Stadtwerke für die kommunale Daseinsvorsorge sind. Ökologische Belange sind bei allen Entscheidungen vorrangig zu beachten. Eine Privatisierung der Stadtwerke oder ihrer Teilbereiche kommt auch in Zukunft nicht in Frage. Die Umwandlung der Stadtwerke in ein Kommunalunternehmen hat sich bewährt. Das Großprojekt „IKWK – Innovative Kraft-Wärmekopplung mit einem breit anzulegenden Fernwärmenetz wird durch die FWG nachdrücklich unterstützt.

WOHNBAU GMBH

Gerade bei der Versorgung mit bezahlbarem Wohnraum spielt die Wohnbau GmbH eine wichtige kommunale Rolle. Die Wohnbau GmbH muss gestärkt werden, eine Privatisierung ist der falsche Weg! Die Steuerung der WBG ohne Interesse auf Gewinnmaximierung hat sich für die Bürger mit kleinem und mittlerem Einkommen als sehr wertvoll erwiesen, und für die Struktur der Stadt als Kommune mit breiter Bevölkerungsstruktur und Angeboten für alle Schichten mehr als bewährt. Deshalb sind Neubauprojekte weiterhin umzusetzen.

ENERGIE, NATUR & KLIMA

Die FWG setzt sich für eine Stärkung der kommunalen/regionalen Energieversorgung ein. So müssen alle Möglichkeiten geprüft werden, regenerative Energiequellen kommunal wie privat zu erschließen (z.B. Fotovoltaik auf öffentlichen Gebäuden oder an Lärmschutzwänden, Wasserkraftwerk, Fernwärmenetz). Moderne Energiespeicher müssen genutzt werden, um die Grundlast und Spitzenlasten besser ausgleichen zu können. Bei kommunalen Neu- und Umbauten ist auf energetische Effizienz, wenn möglich Autarkie zu achten. Bei allen kommunalen Einrichtungen ist auf eine Verbesserung der Energieeffizienz hinzuwirken. Dabei sind die Fristenziele einzuhalten. Eine Bebauung im Außenbereich darf nur im Ausnahmefall genehmigt werden, eine Aufstockung im Bestand ist hier zu prüfen. Bei den Städtischen Grundstücken ist darauf zu achten, dass eine insektenfreundliche Gestaltung vorzunehmen ist. Dabei muss das Ziel sein, dass wir unsere Bäume erhalten und/oder Ersatz pflanzen. Damit eine Reduzierung des CO2-Ausstoßes in der Stadt Bad Reichenhall zu realisieren ist, sind die Bürger gleichermaßen mit in die Pflicht zu nehmen. So baut die FWG auf eine Bevölkerung, die Nachhaltigkeit in den Alltag integriert, in dem ein verbesserter ÖPNV mehr genutzt wird, Energieverbrauch reduziert, auf unnötige Autofahrten verzichtet und Wert auf eine umweltfreundliche Garten- und Hausgestaltung gelegt wird. Ergänzende Maßnahmen der Stadt sind der Ausbau des Radwegenetzes und die Nutzung und Modernisierung des ÖPNV.

LADESTATIONEN - E-Mobilität

Ausbau der Ladestationen für E-Mobilität, bedarfsgerecht durch die Stadtwerke. Dabei sind Förderprogramme und -möglichkeiten voll auszuschöpfen. Bei Neuanschaffungen von Fahrzeugen für den Fuhrpark der städtischen Verwaltung und Betriebe sind alternative Antriebe aller Art zu berücksichtigen.

KULTUR FÜR LEBENSQUALITÄT - KULTUR ALS STANDORTFAKTOR

Bad Reichenhall ist das kulturelle Oberzentrum im Berchtesgadener Land. Dieses ist einer Reihe von qualitativ hochwertigen Angeboten zu verdanken, die auch in Zukunft für eine hohe Lebens- und Aufenthaltsqualität wichtig sind. Das kulturelle Angebot ist damit zugleich ein Standortfaktor für die Einheimischen, aber auch Unternehmen vor Ort, es zieht zudem Übernachtungs- und Tagesgäste in die Stadt.

PHILHARMONISCHES ORCHESTER

Von großer Wichtigkeit ist das Philharmonische Orchester. Die hohe Qualität des Orchesters ist unbedingt zu erhalten. Die Arbeit des Orchesters muss weiter durch die Stadt unterstützt werden. Der Bedeutung der Philharmonie entsprechend sollen aber auch verstärkt weitere Zuschussgeber gewonnen werden.

KUNSTAKADEMIE

Eine kulturelle Erfolgsgeschichte ist die Kunstakademie, die auf eine Initiative der FWG gegründet wurde und zahlreiche kunstinteressierte Gäste jährlich nach Bad Reichenhall führt. Die Kunstakademie wird weiter aktiv unterstützt. Mit dem neuen Leiter und der Öffnung der Akademie für ein breiteres Publikum wurden hier die richtigen Weichen gestellt.

MAGAZIN 3, VHS, MUSIKSCHULE

Wichtige kulturelle Institutionen wie das Magazin 3, die Volkshochschule und die Musikschule sind im bewährten Umfang weiter zu unterstützen.

ALPENKLASSIK

Die „International Summer School“, die in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Musik und Theater München ins Leben gerufen wurde, bietet erfolgversprechende Ansätze. Wir danken den Organisatoren der Alpenklassik für die diese positive Entwicklung. Das Projekt Alpenklassik das schon über Insiderkreise hinaus sich mit Respekt und als anerkannter Pflichttermin in der Musikszene gefestigt hat. Das Projekt ist daher weiterhin zu unterstützen und zu fördern.

EINE SPORTLICHE STADT

Die Sportvereine der Stadt übernehmen eine wichtige Funktion in der Jugend- und Sozialarbeit. Sie sorgen für Identifikation und hohen Freizeitwert. Die Unterstützung der Stadt erfolgt vor allem über die Bereitstellung hochwertiger Sportanlagen und die Bezahlung der Ehrenamtspauschalen.

SPORTSTÄTTEN

Zur Erhaltung der Sportstätten sind ständige Investitionen erforderlich. Ein Investitionsstau muss unbedingt verhindert werden. Zusammen mit dem engagierten SHB (Service Team Hausbetreuung) sind gemeinsam wichtige Verbesserungen umzusetzen über bessere Personalplanung und Abstimmung. Es wird ein Patensystem mit ehrenamtlichen Ansprechpartnern vorgeschlagen. Um die Nutzung der sieben Sporthallen (incl. Bundeswehr) zu optimieren, ist ein intelligentes Nutzermanagement einzuführen, um Leerstände und Überbelegungen zu vermeiden.

SANIERUNG STADION

Die bedarfsgerechte Überplanung mit umfassender Sanierung des „Nonner“ Stadions, die bisher immer in die zweite Reihe verschoben wurde, erfordert jetzt vollen Einsatz.

STÄDTISCHE FINANZEN - VERANTWORTUNG FÜR DIE ZUKUNFT

Der Schuldenstand der Stadt beträgt zum Jahresende 2019 rd. 18,2 Mio. €. Für geplante Maßnahmen sind nach der Finanzplanung Kreditaufnahmen von über 20 Mio. € notwendig. Dabei liegt die Pro-Kopf-Verschuldung bereits heute erheblich über der vergleichbarer Städte. Trotz historisch niedriger Zinsen belastet der Schuldendienst den städtischen Haushalt nachhaltig. Nicht umsonst wurde die Stadt von der Rechtsaufsichtsbehörde aufgefordert den Haushalt zu konsolidieren. Gerade aufgrund vorhersehbaren erheblichen Finanzbedarfs, insbesondere für Schulen, Kindertageseinrichtungen und (Straßen-)Sanierungen, ist sparsamer Umgang mit den städtischen Finanzmitteln dringend geboten.

AUSGABEN SENKEN

So ist weiterhin auf eine strenge Ausgabendisziplin zu achten. Ausgaben sind auf Notwendigkeit zu prüfen, die Abläufe innerhalb der Verwaltung auf Effizienz. Die Ausgabenposten des städtischen Haushaltes werden einzeln überprüft werden müssen.

EINNAHMEN VERBESSERN

Ein verantwortungsvoller kommunaler Haushalt muss auch die Potenziale für Einnahmesteigerungen berücksichtigen. Hierbei sind mögliche Fördermittel auszuschöpfen. Durch Vorgaben und Wünsche wird das Bauen der öffentlichen Hand immer teurer. Die selbst vorgegebenen Standards bei den Bauten sollten immer hinterfragt werden. Die FWG hat schon immer aus Rücksicht auf künftige Generationen hart dafür gearbeitet, Garant für einen soliden Haushalt zu sein und keine leeren Versprechungen zu machen. Die FWG und ihre Kandidaten stehen für einen verantwortungsvollen Umgang mit den kommunalen Finanzen.

VERKEHRSSTRÖME MANAGEN - LEBENSQUALITÄT ERHALTEN

Schwerlastverkehr, Mautausweichverkehr, Transitverkehr – Bad Reichenhall wird bedingt durch die geografische Lage massiv durch den Straßenverkehr belastet. Diese Belastungen werden in den nächsten Jahren nochmal deutlich zunehmen und die Wohn- und Lebensqualität in der Stadt mindern. Daher muss in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und der Straßenbaubehörde das Verkehrskonzept des Berchtesgadener Landes für Bad Reichenhall umgesetzt werden. A8 - Vollanschluss Marzoll darf nur in Verbindung mit einem geeigneten Gesamtkonzept zur Verkehrsführung entstehen, damit es zu einer tatsächlichen Entlastung führt.

LÄRMSCHUTZ B20 / 21

Kurzfristig muss darauf hingearbeitet werden, dass für die Umgehungsstraße B 20/21 und die Staatsstraße 2101 zum Schutze der Anwohner geeignete Lärmschutzmaßnahmen getroffen werden.

DURCHGANGSVERKEHR

Wir halten nach grundsätzlicher Abwägung und Vergleich aller bisher diskutierten und überprüften Alternativen die möglichst schnelle Verwirklichung des Kirchholz- und Stadtbergtunnels weiterhin für erforderlich und die einzig realistische, grundlegende Lösung des massiv unsere Stadt belastenden Verkehrsproblems. Das Projekt ist in den vordringlichen Bedarf des Bundesverkehrswegeplan 2030 eingestuft. Dadurch ist jetzt die Realisierung möglich, im Interesse der gesamten Stadt und ihrer Bewohner sollte die Umsetzung aktiv angegangen werden. Es wird ausdrücklich darauf zu achten sein, dass sämtliche Baumaßnahmen umweltverträglich zu gestalten sind. Die Erhaltung der Natur und der bestehenden Naherholungsgebiete und der Schutz der Anlieger ist beim Bau gleichrangiges Ziel. Bestandteile eines verträglichen Verkehrskonzeptes sind weiterhin LKW-Fahrverbote, Tonnagebeschränkung am Thumsee und Nachtfahrverbote für den Schwerlastverkehr. Insbesondere ist das Nachtfahrverbot effektiverer Verkehrskontrollen zu unterziehen.

ÖPNV

Es soll geprüft werden, ob über intelligente Verkehrssysteme eine bessere Anbindung der Stadtrandbereiche möglich ist. Auch eine Verbesserung der Taktung ist zu überprüfen. Die Umstellung auf ein attraktives Tarifsystem (verbilligte/kostenlose Fahrten für Kinder, Schüler und Jugendliche, auch außerhalb der Schulzeiten) ist anzustreben. Einrichten einer Bus-App zur aktuellen Info über standortgenaue Abfahrtzeiten im ÖV, um die Nutzung zu fördern.

SICHERE VERKEHRSWEGEFÜHRUNG

Gleichzeitig müssen Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit getroffen werden (sichere Überquerungsmöglichkeiten für Fußgänger). Umsetzung von Maßnahmen für einen sicheren Kindergarten- und Schulweg. Die Verkehrssituation im Bereich St Zeno hat sich durch den Ausbau von Schulen und Kindergärten stark verändert.

RADWEGENETZ - FAHRRADKONZEPT

Ein hoher Stellenwert kommt der Entwicklung und Umsetzung eines Radwegkonzeptes für Rad- und E-Bike Fahrer zu. Dazu gehören der Ausbau und die Verbesserung des Radwegenetzes, die Erweiterung von ausreichenden Fahrradstellplätzen, eine übersichtliche Beschilderung und Ladestationen für E-Bikes.

Ania Winter, Oberbürgermeister-Kandidatin der FREIEN WÄHLERGEMEINSCHAFT Bad Reichenhall

KONTAKT

Ania Winter, Oberbürgermeister-Kandidatin der FREIEN WÄHLERGEMEINSCHAFT Bad Reichenhall

Ania Winter
Oberbürgermeister-Kandidatin der FWG Bad Reichenhall
E-Mail: post@ania-winter.de

Impressum | Datenschutzerklärung

Ich möchte eine Oberbürgermeisterin für alle Bürger sein. Daher freue ich mich auch über jeden Kontakt von Ihnen. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass es dabei auch zu kleinen Verzögerungen kommen kann. Derzeit kommen viele Anfragen auf mich zu. Ich bin jedoch bemüht, jede Anfrage schnellstmöglich zu beantworten.

 

TERMINE

Gerne stelle ich mich Ihnen gemeinsam mit unseren Stadtratskandidatinnen und -kandidaten der FWG Bad Reichenhall auch bei den nachstehenden Terminen persönlich vor.

Termin Beginn Ort
29.01.2020 19:00 Uhr Wahlkampfauftakt im Gasthof Bürgerbräu
31.01.2020 14 - 18 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
01.02.2020 9 - 13 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
03.02.2020 19:30 Uhr Infoabend im Gasthof Poststuben
07.02.2020 14 - 18 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
08.02.2020 9 - 13 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
11.02.2020 19:30 Uhr Wahlveranstaltung der Kreis FW – Lernen Sie den Landrats-Kandidaten Michael Koller und die Kreistagskandidatinnen und -Kandidaten kennen.
14.02.2020 14 - 18 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
15.02.2020 9 - 13 Uhr FWG-Café im Eiscafé Rialto am Kaiserplatz / Ecke Ludwigstraße
21.02.2020 9 - 12 Uhr Wahlstand am Rathausplatz
29.02.2020 9 - 12 Uhr Wahlstand Ludwigstraße (vor Schmuck Perchermeier)
02.03.2020 19:30 Uhr Infoabend im Gasthof Poststuben
06.03.2020 8 - 12 Uhr Wahlstand am Rathausplatz
07.03.2020 9 - 12 Uhr Wahlstand Poststraße (Gegenüber Bäckerei Schweitzer)
14.03.2020 9 - 12 Uhr Wahlstand Ludwigstraße (vor Diana-Passage)